Erfahrungen der Münzbasis mit technischen Fragen bei steigendem BTC-Preis

Der Austausch fiel für etwa eine Stunde aus.

Es war eine ereignisreiche Woche für Bitcoin-Händler, denn der Preis der Kryptowährung stieg am Montag über 10.000 Dollar pro Bitcoin, nur um am Dienstag in nur 15 Minuten um 14 Prozent abzustürzen. Obwohl der große Anstieg und der anschließende Rückgang Handelsmöglichkeiten geboten hätten, konnten die Benutzer von Coinbase, einem wichtigen Tauschmarkt für Bitcoin und Kryptowährung, nicht in das Geschehen eingreifen, als die Börse abstürzte, gerade als der Preis von BTC seinen Aufstieg begann.

Verschiedenen Medienberichten zufolge war die Börse etwa eine Stunde lang offline. Laut der Website der Börse dauerten die Verbindungsprobleme am 1. Juni 2020 von 16:14 bis 16:58 PDT.

Laut Coinbase wurden die Systemprobleme durch die Beobachtung einer erhöhten Latenzzeit verursacht. Der Austausch hat zwar eine Untersuchung des Problems eingeleitet, doch hat der Austausch keine weiteren Informationen offenbart.

Die Bedeutung von Coinbase

Die Probleme bei Coinbase werden durch die Bedeutung des Austauschs noch verstärkt, da es sich um den größten US-Kryptobörsenplatz und den größten Bitcoin-Halter unter den Börsen mit fast 1 Million Bitcoin handelt.

Laut The Block, einer Website für Krypto-Nachrichten und -Analyse, die kürzlich Untersuchungen durchgeführt hat, hält Coinbase mehr als doppelt so viel Bitcoin wie Huobi, eine in Singapur ansässige Börse, und Binance in Malta.

Volatilität übt Druck auf Handelssysteme aus

Coinbase steht jedoch nicht allein, wenn es in kritischen Zeiten zu Systemausfällen kommt. Tatsächlich haben eine Reihe von Handelsanbietern in den letzten Monaten Plattformprobleme inmitten höherer Handelsaktivitäten erlebt, die durch die COVID-19-Volatilität verursacht wurden.

Wie Finanzmagnaten berichteten, erlebte Robinhood im März einen systemweiten Ausfall, wodurch viele Benutzer keinen Zugang zu ihren Konten hatten. Nach einer Untersuchung stellte sich heraus, dass die Ursache des Ausfalls in der Belastung der Infrastruktur lag, die mit einer beispiellosen Belastung zu kämpfen hatte. Das wiederum führte zu einem „donnernden Herdeneffekt“, der einen Ausfall des DNS-Systems des Unternehmens auslöste.

Am 21. Mai 2020 kam es auch bei der IG Group zu einem systemweiten Ausfall. Zu diesem Zeitpunkt berichteten Kunden der IG Group von Problemen bei der Nutzung der Handelsterminals des Unternehmens. Mehrere Benutzer beschwerten sich über Probleme beim Einloggen oder bei der Nutzung der Broker-Plattformen sowie über Probleme beim Erreichen von Hilfstelefonen.

Einen Tag später stellte der Online-Handelsanbieter erneut technische Probleme fest, bei denen Kundenpositionen nicht auf seiner Plattform erschienen, teilte das Unternehmen damals mit.